Bioverfügbarkeit    

 

Wir werden oft gefragt, wie KIN UKON eingenommen werden soll, um eine optimale Resorption seiner Wirkstoffe zu erzielen – ob mit Fett, Pfeffer/Piperin oder einfach so?

 

Deshalb möchten wir einige Informationen zur Bioverfügbarkeit und den verschiedenen Einnahmeformen von Kurkuma geben. Die Bioverfügbarkeit gibt an, welche Menge eines bestimmten Stoffes der Körper aufnehmen und verarbeiten kann.

 

Kurkuma, auch als „heilende Zauberknolle“ bekannt, bekommt seit einigen Jahren zunehmend positive Aufmerksamkeit. Der Grund ist der bekannteste Wirkstoffkomplex in Kurkuma – das Curcumin. Ein starkes Antioxidans mit ausgeprägten und vielfältig positiven Wirkungen auf die Gesundheit. Bekannt ist aber auch, dass Curcumin eine begrenzte Bioverfügbarkeit hat. Das heißt, dass nur ein kleiner Teil des Curcumins über den Darm in den Blutkreislauf gelangt. Um die Resorptionsrate zu steigern, gibt es verschiedene Ansätze.

 

Von wissenschaftlicher Seite sind dies z.B.:

 

Die Kombination mit Schwarzem Pfeffer (Piperin)

Es gibt wissenschaftliche Hinweise, dass Piperin, der Hauptwirkstoff aus schwarzem Pfeffer, die Bioverfügbarkeit von Kurkuma um das 20-fache erhöht. Infolgedessen kam eine unüber­schaubare Vielzahl von Kurkuma-Piperin-Kombinationspräparaten auf den Markt. Piperin fördert die Verdauung, hat andererseits jedoch bedenkliche Nebeneffekte. So hemmt es den Abbau einiger Stoffe im Körper, was z. B. bei Medikamenten ungünstig sein kann. Außerdem erhöht es die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut – und das nicht nur für Curcumin, sondern auch für alle anderen Stoffe. So können auch körpereigene Abbaupro­dukte und Fremdstoffe wie etwa Umweltgifte, vor deren Aufnahme uns die Darmbarriere eigentlich schützen soll, in den Blutkreislauf gelangen. Nicht nur für empfindliche Menschen birgt eine durchlässigere Darmbarriere gesundheitliche Risiken wie Entzündungen oder Allergien.

      

Kurkuma in Mizellenform

Noch relativ neu ist die Herstellung von mizellarem Curcumin. Mit der sog. Mizellen­tech­no­logie wird das fettlösliche Curcumin mit Hilfe eines Emulgators in kleine Bläschen (Mizellen) „verpackt“, wodurch es leichter ins wässrige Milieu des Zellinneren aufgenommen werden kann. Die Bioverfügbarkeit des mizellaren Curcumins soll etwa 185-mal höher sein als die des natürlichen Curcumins. Allerdings kann der synthetische Emulgator (Polysorbat 80) zu Darmflorastörungen und sogar Darmentzündungen beitragen. Weitere schädliche Wirkungen sind nicht auszuschließen. Auch gibt es bislang noch keine Studie, die untersucht hat, ob Wirkung und Verträglichkeit von mizellarem Curcumin besser sind als die von „natürlichem“ Curcumin. Bislang wurde nur die Bioverfügbarkeit geprüft.

 

In Asien, wo die Kurkuma beheimatet ist, werden ihre gesundheitsfördernden Wirkungen seit Jahrtausenden geschätzt. Dabei wird die Aufnahme ihrer Wirkstoffe auf natürliche Art und Weise gefördert:

 

Die Einnahme mit Fett

„Vorbeugen ist besser als Heilen“ - die Ernährung nach diesem Grundsatz auszurichten, ist in asiatischen Kulturen tief verwurzelt. Kurkuma bereichert als köstliches Gewürz und gleichzeitig als verdauungsfördernde, galleflussanregende, leberschützende und entzündungs­hemmende Zutat oft täglich den Speiseplan. Regelmäßig in kleinen Mengen und verarbeitet in fetthaltigen Speisen – so kann das fettlösliche Curcumin gut vom Körper verwertet werden.

 

Fermentation

Fermentation ist eine uralte Form der Haltbarmachung und Veredelung von Lebensmitteln.  Während des Fermentationsprozesses werden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Amino- und Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme durch Mikroorganismen sehr fein aufgeschlossen, so dass sie besonders leicht aufgenommen werden können. Gleichzeitig sorgen die Mikroorganismen für einen Zuwachs an aktiven Substanzen. Besonders Japan ist bekannt für seine aufwändigen traditionellen Fermentationstechniken, die hochaktive Vitalstoffkonzentrate mit optimaler Bioverfügbarkeit hervorbringen.

 

KIN UKON – der natürliche Weg

KIN UKON besteht aus einer ausgewogenen Mischung drei verschiedener Kurkuma-Sorten, die laut traditionellem japanischen Heilpflanzenwissen synergistisch wirken. Das heißt, sie verstärken und ergänzen sich gegenseitig optimal im Hinblick auf Wirkung und Bioverfügbarkeit.

 

Diese Mischung wird im Laufe des Herstellungsprozesses fermentiert. Dadurch entsteht u. a. ein Zuwachs des Wirkstoffkomplexes Curcumin, während gleichzeitig auch dessen Aufnahme im Darm erleichtert wird.

 

Außerdem enthält die Kurkumawurzel von Natur aus etwas Fett, das in KIN UKON noch enthalten ist (26g Fett pro 100g). Die Natur hat also vorgesorgt, weshalb KIN UKON nicht zwingend mit „extra“ Fett eingenommen werden muss. Aber, um die Aufnahme noch weiter zu begünstigen, kann KIN UKON zu einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden.

 

In KIN UKON vereinigen sich also drei Wege, die Bioverfügbarkeit in dem Rahmen zu steigern, den die Natur vorgibt – und zwar nicht nur im Hinblick auf die Bioverfügbarkeit, sondern auch auf optimale Wirkung und Verträglichkeit.

 

Nicht das Maximum ist also immer das Richtige. Entscheidend ist, dass Curcumin vom Darm in einer für den Körper gesunden Menge aufgenommen wird. Diese Menge kann individuell durchaus verschieden sein. Für einen generellen Richtwert zitieren wir die US-Pharmakologin Dr. Jennifer Jamison: „Curcumin sollte stets nur in einer abgestimmten Dosierung verabreicht werden. Als gut verträglich gelten 100 Milligramm pro Tag“ [1] -  was der Einnahme von ca. 15 KIN UKON-Presslingen pro Tag entspricht [2].

 

Kurkuma enthält nicht nur Curcumin, sondern noch viele andere Stoffe, die sich in ihrer positiven Wirkung gegenseitig verstärken. Inzwischen gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass der Verzehr von Kurkuma in manchen Fällen sinnvoller ist als die Einnahme des reinen Curcumins. Aus ganzheitlicher Sicht ist es daher ratsam, sich nicht ausschließlich auf das Curcumin zu konzentrieren, sondern – auf Kurkuma als Ganzes.

 

KIN UKON wurde auf der Basis des traditionellen japanischen Heilpflanzenwissens in langjähriger Zusammenarbeit mit der Ryukyu Universität auf Okinawa entwickelt. Es wird unter strengsten Qualitätsbedingungen hergestellt, damit wir ein 100% reines Premium-Kurkuma-Produkt liefern können.

 

KIN UKON – die 100% natürliche Kurkuma, weil die Natur weiß, was sie tut.



[1] Fachzeitschrift Biological Pharmacology:

[2] In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass die Maximale Tagesdosis von 30 Presslingen pro Tag nicht überschritten werden soll.